197_2_1_1_1_de.gif Aristoteles: "Was man lernen muss, um es zu tun, lernt man, indem man es tut: So wird man Baumeister dadurch, dass man baut, und Kitharaspieler dadurch, dass man spielt."  197_1_4_10_1.jpg

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Unterstützung vom Sozialministerium und Bundessozialamt   |   Für Unternehmer/innen eine Einstellungssache   |   Kündigungsschutz sollte kein Hindernis sein

handicap 06, Chancengleichheit am Arbeitsplatz

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Die Beschäftigung eines/r behinderten Mitarbeiters/in ist zweifellos eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, bei der sich viele Fragen stellen.

Antworten auf die gängigsten Fragen hat Verleger und Herausgeber Thomas J. Nagy in seinem Buch "handicap 06 - Chancengleichheit am Arbeitsplatz" zusammengestellt:

- Einstellungssache
- Beschäftigungspflicht
- Gesetzliche Rahmenbedingungen
- Begünstigte Behinderte
- Behindertenvertrauenspersonen
- Barrierefreiheit
- Diskriminierungsverbot
- Umgangsformen und Hilfsmittel
- Arbeitsplatzgestaltung
- Aus- und Weiterbildung
- Förderungen
- Beendigung des Dienstverhältnisses
- Anlaufstellen und Linkverzeichnis
- usw.

Unterstützung vom Sozialministerium und Bundessozialamt 

Das Buch "handicap 06 - Chancengleichheit am Arbeitsplatz" ist ein von Herrn Staatssekretär Sigisbert Dolinschek aus Mittel der Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung ("Behindertenmilliarde") finanziertes Projekt, welches mit Unterstützung durch das Bundessozialamt umgesetzt wurde.

"Die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen stellt eine Kernaufgabe des Sozialministeriums dar", erklärt Staatssekretär Sigisbert Dolinschek. "Trotz umfangreicher Informationen haben Unternehmer/innen vielfach nicht ausreichend Informationen über
Chancen und Möglichkeiten, behinderte Menschen im Unternehmen zu beschäftigen. Vorurteile lassen Firmen daher noch immer oft lieber Ausgleichstaxe zahlen, als Menschen mit Behinderungen ins Berufsleben zu integrieren."

"Der behinderte Mitarbeiter halst uns unnötige Probleme auf, ist unkündbar und ständig krank oder auf Kur," spricht Dr. Franz-Josef Huainigg, Behindertensprecher der ÖVP, die Vorurteile offen aus und meint: "Behinderte Menschen sind zumeist fleißig und vertiefen sich in ihre Arbeit, wenn man ihnen nur die entsprechende Chance gibt. Natürlich gibt es - wie überall - "Ausreisser", aber Rollstuhlfahrer/innen sind Menschen wie alle anderen." Als selbst betroffener Mensch ersucht er, behinderten Menschen eine Chance zu bieten, wie auch er sie bekommen hat. Das Ergebnis ist ein win-win-Verhältnis.

Für Unternehmer/innen eine Einstellungssache 

"Die Integration im Betrieb kann aber nur dann gelingen, wenn weder die Grundvoraussetzungen für behinderte Mitarbeiter/innen, noch die erforderliche Rücksichtnahme auf die Abläufe in der Wirtschaft vernachlässigt werden," weist Dr. Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der WKO, hin.

Dr. Wolfgang Tritremmel, Leiter des Bereiches Arbeit und Soziales der Industriellenvereinigung, erkennt den drohenden Arbeitskräfteengpass und meint: "Es ist also höchste Zeit, sich mit dem Arbeitskräftepotenzial der Menschen mit Behinderungen auseinander zu setzen, um sich die Mitarbeiter/innen für die Zukunft zu sichern."

Im Buch "handicap 06" werden auch Statements von namhaften Unternehmen auf die Frage veröffentlicht, warum berufliche Integration behinderter Menschen für Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Ankerbrot, bauMax, Flughafen Wien, Bäckerei Heindl, Generali, McDonald´s, Siemens, Voest-Alpine und XXXL Lutz berichten über ihre Motivation.

Kündigungsschutz sollte kein Hindernis sein 

"Vor allem die Handhabung des Kündigungsschutzes hat sich in der Vergangenheit zu einer regelrechten Einstiegshürde für Behinderte entwickelt, so dass viele Unternehmen in die Zahlung der Ausgleichstaxe ausweichen," spricht der Sozialrechts-Experte Dr. Wolfgang Mazal einen heiklen Punkt an und weist auf die entsprechende Novellierung hin: "Wer einen begünstigten Behinderten einstellt, muss den Kündigungsschutz heute erst nach sechs Monaten gewähren."

Dazu ergänzt Dr. Huainigg: " Selbstverständlich kann ein behinderter Mensch gekündigt werden, wenn es nicht mehr passt."

Chancengleichheit ohne Vorurteile
"Mit diesem Buch wollte ich jene Bereiche abdecken, die für Unternehmer/innen relevant sind," erklärt Thomas J. Nagy. "Dabei werden auch Vorurteile direkt angesprochen, was vielleicht nicht politisch korrekt, für manche Interessensvertretungen nicht angenehm, aber notwendig ist. Der Kündigungsschutz ist sicherlich ein Reibebaum zwischen Dienstgebern und Dienstnehmern, doch geht es nicht darum, behinderte Menschen zu kündigen, sondern ihnen eine faire Chance zu geben."

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